Anetta K├╝chler-Mocny | Malerei

Aktuelles


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Anetta K├╝chler-Mocny | Malerei

Anetta K├╝chler-Mocny | Malerei

Archiv


12. Mai bis 15. Juni 2019

Ausstellung
"Die Grenze der Zeitlinie / Timeline Border"

Ausstellungsort: PAN kunstforum niederrhein, Agnetenstra├če 2, 46446 Emmerich am Rhein
├ľffnungszeiten:Dienstag bis Sonntag 11 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Wir laden herzlich ein zur Er├Âffnung der Ausstellung am Samstag, den 11. Mai 2019 um 18.30 Uhr!

Begr├╝├čung:
Wojciech J. Poczachowski, Direktor des Polnischen Instituts D├╝sseldorf
Peter Hinze, B├╝rgermeister der Stadt Emmerich

Einf├╝hrung:
Prof. Dr. Andrzej Przylebski, Botschafter der Republik Polen in Deutschland
Prof. Dr. Thomas Sternberg, Pr├Ąsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken

Konzert:
Zayazd ÔÇô Lech Makowiecki

Die K├╝nstlerin ist anwesend.

Die Grenze der Zeitlinie / Timeline Border

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie im PDF-Flyer und unter polnisches-institut.de/programm/anetta_kuechler_mocny.


05. Mai ÔÇô 7. Oktober 2018

Ausstellung
"FRIEDENSBILDER"

Ausstellungsort: Westpreu├čisches Landesmuseum, Klosterstra├če 21, 48231 Warendorf

Tauben als Symbol des Friedens haben die polnische K├╝nstlerin Anetta K├╝chler-Mocny zu vielen ihrer gro├čformatigen Bilder und zu dem Zyklus FRIEDENSBILDER inspiriert. Sie sind zun├Ąchst noch deutlich sichtbar, werden von Bild zu Bild transparenter und schlie├člich auf den letzten Blick kaum noch wahrnehmbar. Dabei ├╝berdeckt die Farbe von Rot nach Blau zunehmend die wei├čen Tauben. Die Tauben symbolisieren das friedliche Beharren des polnischen Papstes Johannes Pauls II./Karol Wojtyla auf Freiheit in seiner polnischen Heimat. Dadurch wird er zum Symbol des polnischen Widerstandes, der die Hoffnung auf die Freiheit des Individuums vermittelt, unabh├Ąngig von Rasse, Religion oder politischer Ausrichtung.

FRIEDENSBILDER

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter westpreussisches-landesmuseum.de.


15. September bis 10. Dezember 2017

Ausstellung
"Polnische Kunst der Moderne"

Ausstellungsort: Rathaus-Galerie Reinickendorf, Eichborndamm 215, 13437 Berlin

Er├Âffnung der Ausstellung am 14. September 2017 - Einf├╝hrung: Kulturstadtr├Ątin Katrin Schultze-Berndt | Andrzej Przylebski, Botschaft der Republik Polen | Kunstamtsleiterin Dr. Cornelia Gerner
Musik: Celina Muza - Piano und Gesang

In der Ausstellung werden 21 Positionen von polnischen K├╝nstlern, die in Polen und Deutschland leben, vorgestellt. Dabei handelt es sich um Malerei, Grafik und Textilkunst. Die Ausstellung findet im Rahmen einer Kooperation mit dem polnischen Verein ERA-ART statt, der mit Kunstvereinen, Kunstakademien und Universit├Ąten zusammenarbeitet.

Gezeigt werden: Andrzej Banachowicz, Joanna Bentkowska-Hlebowicz, Ewa Czerwinska-Romanowska, Rafal Dembski, Alina Jackiewicz-Kaczmarek, Anetta K├╝chler-Mocny, Jacek Maslankiewicz, Piotr Mastalerz, Maciej Osmycki, Cezary Paszkowski, Miroslaw Pawlowski, Krzysztof Rapsa, Adam Romaniuk, Natalia Romaniuk, Zuzanna Schmukalla, Zuzanna Skiba, Daria Soltan-Krzyzynska, Halina Strzechowska-Ratajska, Anna Taut, Magdalena Uchman, Bernadeta Wdzieczna.

Schirmherrschaft: Rafal Zajac (Stadtpr├Ąsident von Stargard), P. Mieczyslaw Struk (Marschall von Pommern) und Anna Mieczkowska (Mitglied des Marschallamtes von Westpommern)

Polnische Kunst der Moderne

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie im PDF-Flyer und unter kunstamt-reinickendorf-rathausgalerie.de.


25. Tag der offenen T├╝r - K├╝nstlerhof Frohnau Anetta K├╝chler-Mocny | Malerei

16. & 17. September 2017

Ausstellung
"25. Tag der offenen T├╝r - K├╝nstlerhof Frohnau"

Ausstellungsort: K├╝nstlerhof Frohnau, Hubertusweg 60, 13465 Berlin

Zum 25. Tag der Offenen T├╝r luden die K├╝nstlerinnen und K├╝nstler des K├╝nstlerhofs Frohnau herzlich ein.

Samstag, 16. September 2017, 11:30 Uhr Begr├╝├čung im Foyer Altbau:
Katrin Schultze-Berndt, Bezirksstadtr├Ątin f├╝r Bauen, Bildung und Kultur
Dr. Cornelia Gerner, Leiterin des Kunstamtes Reinickendorf
Dieter Ruckhaberle, K├╝nstlerhof Frohnau
Musik: Bardo Henning

Seit Bestehen des K├╝nstlerhofes Frohnau werden zweimal im Jahr die Ateliers f├╝r Besucher ge├Âffnet. Diese "Tage der Offenen T├╝r" werden durch ein Rahmenprogramm mit Konzerten, Lesungen und Ausstellungen erg├Ąnzt.
Seit 1998 bietet der K├╝nstlerhof Frohnau mit freundlicher Unterst├╝tzung des Bezirksamtes Reinickendorf und gro├čer Eigeninitiative der K├╝nstlerinnen und K├╝nstler eine Produktionsst├Ątte f├╝r Maler, Bildhauer, Keramiker, Grafiker, Glas-, Konzept-, Video- und Medien-K├╝nstler, Schriftsteller, Fotografen, Musiker und Komponisten.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie im PDF-Flyer und unter kuenstlerhof-frohnau.de.


Auseinandertreiben Anetta K├╝chler-Mocny | Malerei

22. Mai - 31. Oktober 2017

Ausstellung
"Auseinandertreiben"

Ausstellungsort: Stadthaus 1, Klemensstra├če 10, 48143 M├╝nster

Unter dem Titel "Auseinandertreiben" ist auf Einladung von B├╝rgermeisterin Beate Vilhjalmsson bis zum 31. Oktober eine Ausstellung mit Bildern von Anetta K├╝chler-Mocny im "Flur der B├╝rgermeister" im Stadthaus 1 zu sehen.

Die ausgestellten Bilder geh├Âren zur Serie "Der letzte Blumenstrau├č", die in der Zeit von 2015 bis 2017 im Hafen von M├╝nster entstand.

Anetta K├╝chler-Mocny | Malerei


Eko Materia

9. April - 4. Juni 2017

Ausstellung
"Eko Materia" - "Eco-Matter"

Ausstellungsort: Museum of Modern Art, ul. Cysters├│w 18 (Oliwa Park), Gdansk

"The International Painting and Fabric Exhibition - Eko Materia - Gdansk 2017" is proof of the wide understanding of the subject title. It can be interpreted as fascination of natural productions, artistic recycling or the understanding of matter itself. "Matter" is also something that you think or write about in any way. ThatÔÇÖs why at the exhibit you can find works from the modern interpretation of painting and fabric, which draw out consideration of problems concerning nature and consumptionism. The concept of the exhibit gives hope about the constructive self-realization of the "matter of existing."

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie im PDF-Flyer und unter mng.gda.pl.


elf stellen sich vor Anetta K├╝chler-Mocny | Malerei

30. M├Ąrz - 29. April 2017

Ausstellung
"elf stellen sich vor"

Ausstellungsort: Humboldt-Bibliothek, Karolinenstra├če 19, 13507 Berlin

Unter dem Titel "elf stellen sich vor" pr├Ąsentieren sich elf K├╝nstler: Gabriele Biering, Tobias Biering, Caroline Creutzer, Gudrun Fischer-Bomert, Tilo Plan Israel, Helga Koenig, Anetta K├╝chler-Mocny, Essam Hamdi Norrem, Kirstin Rabe, Zusanna Skiba und Bernadeta Wdzieczna.

Der 7. K├╝nstlerempfang des Bezirks Reinickendorf mit Kulturstadtr├Ątin Katrin Schultze-Berndt fand am 29. M├Ąrz 2017 in der Humboldt-Bibliothek statt.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie im PDF-Flyer und unter www.berlin.de/stadtbibliothek-reinickendorf.

Anetta K├╝chler-Mocny | Malerei


11. November 2015 - 31. Januar 2016

Ausstellung
VOM VERGEHEN - Reflexionen ├╝ber die Zeitlichkeit

Ausstellungsort: Galerie Schwartzsche Villa, Grunewaldstra├če 55, 12165 Berlin-Steglitz

Zur Er├Âffnung der Ausstellung am Dienstag, 10. November 2015 um 19 Uhr, laden wir herzlich ein.
Einf├╝hrung: Thorsten Goldberg
Musik: Sophia Brickwell - Gesang, Dirk Rave - Akkordeon

VOM VERGEHEN - Reflexionen ├╝ber die Zeitlichkeit

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie im PDF-Flyer und unter www.kultur-steglitz-zehlendorf.de.


RUND

11. Dezember 2015 - 11. Januar 2016

Ausstellung
RUND

Ausstellungsort: KUNSTRAUM F 200, Friedrichstra├če 200, 10117 Berlin

Zur Er├Âffnung der Ausstellung am Donnerstag, 10. Dezember 2015 ab 19 Uhr, laden wir herzlich ein.
Gezeigt werden runde Kunstwerke verschiedenster Gr├Â├čen und Stile von 66 K├╝nstlerinnen und K├╝nstlern aus ganz Deutschland.
Kuratoren: Peter Lindenberg und Wenke Vendt.
Mo - Fr, 11.00 bis 18.00 Uhr

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie im PDF-Flyer und unter www.peter-lindenberg.de.


'Alles im Gr├╝nen Bereich' - Malerei von Anetta K├╝chler-Mocny

31. Oktober & 1. November 2015

Ausstellung
"Alles im Gr├╝nen Bereich" - Malerei von Anetta K├╝chler-Mocny

Ausstellungsort: Thomas Krursel | Orthop├Ądie, Warendorfer Stra├če 24a, 48145 M├╝nster

"Alles im gr├╝nen Bereich." Die Ausstellung gibt einen Einblick in die j├╝ngsten Werke dieser Serie der K├╝nstlerin Anetta K├╝chler-Mocny, die sowohl in M├╝nster als auch in Berlin lebt und arbeitet.

Zur Vernissage am Samstag, dem 31. Oktober um 18.30 Uhr, laden wir herzlich ein.
Mit einer Einf├╝hrung zur Kunstbetrachtung von Prof. Dr. med. W. Winkelmann und einer Performance von Marlene Krursel, Schauspielerin.

Die Ausstellung ist auch am 1. November von 13:00 Uhr - 18:00 ge├Âffnet.

Ein handsignierter gro├čformatiger Kunstkalender 2016 von Anetta K├╝chler-Mocny kann im Rahmen der Ausstellung erworben / bestellt werden.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie im PDF-Flyer.


16. - 18. Oktober 2015

3 TAGE KUNST - Messe f├╝r Gegenwartskunst

Ausstellungsort: Kommunale Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin

Zur Er├Âffnung der Ausstellung am Freitag, dem 16. Oktober um 16.00 Uhr, laden wir herzlich ein.
Veranstaltet vom Kulturamt Charlottenburg-Wilmersdorf zur F├Ârderung der K├╝nstlerinnen und K├╝nstler im Bezirk. Die K├╝nstlerInnen sind w├Ąhrend der Messe anwesend. Alle Werke stehen zum Verkauf.

3 TAGE KUNST - Messe f├╝r Gegenwartskunst

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie im PDF-Flyer und unter www.kommunalegalerie-berlin.de.


22. M├Ąrz - 10. Mai 2015

M├ťNSTERANER H├äNGUNG 2

Ausstellungsort: Am Hawerkamp 31, 48155 M├╝nster

Zur Er├Âffnung der Ausstellung am Donnerstag, dem 22. M├Ąrz um 15.00 Uhr, laden wir herzlich ein.
Eine Ausstellung der Ateliergemeinschaften: Bremsenpr├╝fstand / F.A.K. / Geiststrasse 76 / Hawerkamp + Ehemalige / Schulstra├če / Speicher II

M├ťNSTERANER H├äNGUNG 2

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie im PDF-Flyer und unter www.am-hawerkamp.de.


23. Oktober - 18. Dezember 2014

"UNBEKANNTES" in M├╝nster

Ausstellungsort: Wohn+Stadtbau, Steinfurter Stra├če 60, 48149 M├╝nster

Zur Er├Âffnung der Ausstellung am Donnerstag, dem 23. Oktober um 17.00 Uhr, sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.
Einf├╝hrende Worte spriche Dr. Gabriele Hovestadt.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie im PDF-Flyer und unter www.kunstakademie-muenster.de.

Anetta K├╝chler-Mocny | Malerei

28. Mai - 22. Juni 2013

"Da reicht die Leinwand nicht. Bilder zu Katyn 10. April 2010."

68. Kunstbegegnung Bensberg
Ausstellung im Rahmen des X. Forums Ost-West

Ausstellungsort: Thomas-Morus-Akademie, 51429 Bergisch Gladbach

Programm am Dienstag, 28. Mai 2013, ab 19 Uhr:
Begr├╝├čung
Dr. Wolfgang Isenberg, Thomas-Morus-Akademie Bensberg
Susanne Bonenkamp, Rheinisch-Bergischer Kreis, Bergisch Gladbach
Einf├╝hrung
Prof. Dr. Frank G├╝nter Zehnder, Kunsthistoriker, Euskirchen
Gespr├Ąch
Anetta K├╝chler-Mocny, M├╝nster
Prof. Dr. Frank G├╝nter Zehnder, Euskirchen
Musik
Bernd K├Ąmmerling, Klavier
Empfang

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie im PDF-Flyer und unter www.forum-ostwest.de.

Da reicht die Leinwand nicht. Bilder zu Katyn 10. April 2010.

Atelier-Sommerprojekt "Profile" bis Anfang Sommer 2013


Dazu lade ich herzlichst Menschen ein, Modell zu sitzen und sich auf dieses Experiment mit mir einzulassen.
Atelier-Sommerprojekt 'Profile' von Juni 2012 bis Anfang Sommer 2013Atelier-Sommerprojekt 'Profile' von Juni 2012 bis Anfang Sommer 2013
"Bonaventura", ├ľl auf Leinwand, 30 x 30 cm


Anetta K├╝chler-Mocny | Malerei

25. Oktober 2012 bis 28. Februar 2013

Ausstellung

Verblassen - Verborgen - Verwunschen

Zur Er├Âffnung am Donnerstag 25. Oktober 2012 laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Ausschnitt / 'Verblassen I' ├ľl auf Leinwand, 2012, Privatbesitz
» Einladung im PDF-Format

Begr├╝├čung: Dr. med. Annette Failing
Einf├╝hrung: Andreas Krys
Die Besichtigung der Ausstellung ist von Montag bis Donnerstag 8:00-18:00, Freitag 8:00-16:00 m├Âglich.
Ausstellungsort: radprax, Von-Vincke-Str. 14, 48143 M├╝nster

15. - 18. November 2012

M├╝nster Art Galerie stellt aus: Anetta K├╝chler-Mocny M├╝nster | Gleb Bas Berlin | Bogdan Luca Toronto/Canada | Angelika Jelisch New York/M├╝nster | Fakhri Bohang Jarkata/K├Âln

Affordable Art Fair
Hamburg - Messehallen | affordableartfair.com/hamburg

16. Juni bis 15. Juli 2012

M├╝nsteraner H├Ąngung - Gemeinschaftsausstellung der m├╝nsteraner Ateliergemeinschaften in der Ausstellungshalle Hawerkamp

Zu der Ausstellung lade ich Sie alle herzlichst ein. Ich stelle dort mein neustes Gem├Ąlde aus der Serie Verblassen "Verblassen III" zum ersten Mal aus.

M├╝nsteraner H├Ąngung - Gemeinschaftsausstellung der m├╝nsteraner Ateliergemeinschaften in der Ausstellungshalle Hawerkamp
Alle Info zum Ausstellungsort unter www.am-hawerkamp.de

11. Mai 2012 bis Ende Juni
Ausstellung "Unter vier Augen"
Ausstellung 'Unter vier Augen'
in der M├╝nsterArt . Galerie (Piusallee 103, 48147 M├╝nster)


4. - 6. Mai 2012
OPEN HOUSE @ Atelierhaus Speicher II
OPEN HOUSE @ Atelierhaus Speicher II

Anetta K├╝chler-Mocny | Malerei

12. M├Ąrz - 29. April 2012

"KATYN 10. April 2010"

Skulpturelle Epik in der Malerei
KATYN 10. April 2010
KATYN 10. April 2010
Spiritualit├Ąt und Kunst
Spiritualit├Ąt und Kunst
 

10. April 2012
zum 2. Jahrestag, Beginn: 20 Uhr

"Spiritualit├Ąt und Kunst"

Veranstaltung (Akademieabend)

 
Anetta K├╝chler-Mocny stellt eine siebenteilige Gem├Ąldeserie vor, die vom Hauptgem├Ąlde "Grenzknoten", das sich ├╝ber 9,60 Meter erstreckt, beherrscht wird. Ein kleines Waldst├╝ck wird darauf durch ein rot-wei├čes Absperrband gegen Neugierige gesch├╝tzt. Es steht f├╝r die doppelte Katastrophe im kleinen russischen Ort Katyn: Das russische Massaker im Fr├╝hjahr 1940 an Polen und den Flugzeugabsturz der polnischen Delegation am 10. April 2010 zum 70. Jahrestag.
 
» weitergehende Informationen und die M├Âglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie auf der Website der Akademie Franz Hitze Haus

Anetta K├╝chler-Mocny | Malerei

Grenzen wechseln die Seiten

Die polnische K├╝nstlerin Anetta K├╝chler-Mocny versteht es ihrer Malerei skulpturale Epik zu verleihen. Sie tr├Ągt lebendige Farben in Schichten mit dicken Pinselstrichen auf. Ein filigraner Fingerzeig ergibt sich durch einen Wechsel zu einem leichten l├╝ckenhaften Farbauftrag. Eine, mit den Massen 9,60m x 2,40 m in r├Ąumlich angelegten Dimensionen gearbeitete neunteilige Gem├Ąldeserie mit dem Titel ÔÇ×GrenzknotenÔÇť steht in jener experimentellen Arbeitsweise. Die Malerei tritt vor die kleinformatigen Werke, die in der Form eines Kreuzes pr├Ąsentiert werden und Ausschnitte eines wildwachsenden Birkenwaldes zeigen. Den Mittelpunkt der Darstellung bildet ein Waldgebiet, dass von einem rot-weiss gestreiften Band abgesperrt zu sein scheint. Ein Knoten, der sich aufziehen l├Ąsst. Bei n├Ąherer Betrachtung lassen sich einzelne Fragmente eines Ungl├╝ckes finden. Das Waldst├╝ck besteht, neben detailreich gestalteten St├Ąmmen, deren Kronen ├╝ber das Bild hinausgehen, aus angedeuteten ├ästen und unterschiedlich ausgearbeiteten Farbschichten, vor einem blau weissen Hintergrund. Von den Seitenelementen ausgehend leiten bunte Farbsprenkel die Szenerie ein. Unsymmetrisch aufsteigende Farbschichten modellieren ein bewaldetes Areal. Obwohl dieses klein anmutet, steht es f├╝r einen Wald, angedeutet durch die teilweise in den Hintergrund ├╝bergehenden ├äste.

Am 10. April 2010 verstarben 96 Menschen aufgrund eines durch dichten Nebel verursachten Flugzeugabsturzes in der N├Ąhe des russischen Ortes Katyn. Unter den Opfern waren neben wichtigen polnischen Milit├Ąrs und Regierungsmitgliedern auch der Staatspr├Ąsident Kaczynski und seine Frau. Der Ort des Ungl├╝cks ist gepr├Ągt durch seine Geschichte. Im Fr├╝hjahr 1940 ermordeten sowjetische Soldaten des Innenministeriums in einem Wald bei Katyn mehrere tausend Polen. Die Angeh├Ârigen des Ungl├╝cks von Smolensk befanden sich auf den Weg zur Gedenkfeier anl├Ąsslich des 70. Jahrestages dieses Massakers. Die Gedenkfeier stand unter schwierigen politischen Vorzeichen: ├ťber Jahrzehnte weigerte sich die Sowjetunion die Verantwortung f├╝r die Erschiessung anzuerkennen. Zu einer ersten Gedenkfeier, bei der Putin Anfang 2010 den polnischen Ministerpr├Ąsidenten Donald Tusk empfing, war Polens Staatspr├Ąsident Kaczynski nicht eingeladen. Dieser wollte in einer zweiten Gedenkfeier nun selbst die Opfer ehren.

Die Malerei der K├╝nstlerin erh├Ąlt nicht nur durch ihre in mehreren Schichten aufgetragene Malweise einen mehrschichtigen Charakter. Das Material und die hintergr├╝ndige Thematik bilden einen Konsens. Der Verlauf der Geschichte -mit den Jahren ├╝berdeckt durch die Anpassung der Umgebung des Waldes- verschwindet ebenso, wie die Farbe beginnt sich auf der Leinwand aufzulockern, um sich dann aufzul├Âsen. Sie l├Âst Grenzen auf, die gepr├Ągt sind von kulturellen Formgebungen.

Viele Menschen pilgern in den Tagen nach dem Absturz zum Warschauer Pr├Ąsidentenpalast, um Blumen und Kr├Ąnze niederzulegen und Kerzen anzuz├╝nden. Die friedliche Einkehr findet durch einen politisch motivierten Diskurs zwischen den einzelnen Positionen des polnischen Politbereiches sein Ende. Der Streitpunkt: ein provisorisch aufgestelltes Holzkreuz vor dem Pr├Ąsidentenpalast. In der polnischen Geschichte instrumentalisierte die katholische Kirche die Politik des Landes - nun ergibt sich eine Umkehr jenes Umstandes. Hier verortet sich, die eingangs erw├Ąhnte Darstellung des in Ausschnitten gezeigten Birkenwaldes. Eine Vielzahl der verwendeten Kreuze, die den Mittelpunkt der Politdebatte verk├Ârpern, besteht aus Birkenholz. Jenes Ausgangsmaterial als Symbol der Umkehr innerhalb der polnischen Gesellschaft.

K├╝chler-Mocny gibt ihr eigenes Erleben wieder, indem sie Geschichten aufgreift, die sie aus ihrem eigenen kulturellen Kontext heraus bewegen. Sie stellt einen Moment der Erkenntnis dar, der zugleich eindeutig wie auch vielseitig ist. Die K├╝nstlerin b├╝ndelt die Summe ihrer Eindr├╝cke und bietet dem Betrachter die M├Âglichkeit der Anteilnahme ihrer Gedanken. Jedoch bietet sie ihm keinen L├Âsungsansatz, sondern vermittelt vielmehr einen Denkanstoss und es bleibt dem Einzelnen selbst ├╝berlassen, ob er sich dem symbolisch gepr├Ągten Absperrband n├Ąhert und die Bereitschaft zeigt den Knoten zu l├Âsen.

Anetta K├╝chler-Mocny | Malerei

17. April 2011
Stephanie Szczepanek

Anetta K├╝chler-Mocny | Malerei


Verdecktes Paradies

Anettta K├╝chler-Mocny "Verdecktes Paradies"
St. Josefskirche M├╝nster: "Rauch"

16. Oktober - 20. November 2011

von Udo Scheel

In einem, der Sammlung und Andacht der Gl├Ąubigen gewidmeten, ja geweihten Raum, wobei wir ├╝ber die Assoziation "Weihrauch" sogleich zum Ausstellungsthema vordringen k├Ânnten, mit dem konventionell zivilen "Meine Damen und Herren" zu beginnen, l├Âste bei mir Bedenken aus.

Anetta K├╝chler-Mocny beansprucht mit ihrer Malerei einen zentralen Ort der Kirche und montiert am hinteren Ende des Tisches anstelle des klassischen Retabels, des Dreifl├╝gelaltars, ein zw├Âlfteiliges, 855cm in der H├Âhe und 450cm in der Breite messendes, beidseitig bearbeitetes Malwerk. So steht das Werk als Bild - thematisch, kompositorisch und malerisch - und als Objekt - mit dem Ambiente in engster Beziehung, mit der Architektur und mit ihren, den geistlichen, den geistigen, den liturgisch-rituellen Anforderungen entsprechenden Raumgliederungen. Dies gilt es zu bedenken. Eine Kirche spielt nicht Museum, sie bleibt Tempel.

Den Respekt vor dem allerh├Âchsten Hausherrn auf Sie, Herr Pfarrer lenkend, gr├╝├če ich Herrn Rau. Liebe Anetta, liebe Freundinnen und Freunde und nun schlie├člich "Meine Damen und Herren".

Anetta K├╝chler-Mocny ist eine hochbegabte, unangepasste und mutige K├╝nstlerin. Identisch - authentisch - ganz der Malerei und ihrer inneren Stimme verschrieben. Uns allen ist sie bekannt durch ihre unausweichlich - eindrucksvollen Portraits, die in ihrer Art einmalig sind. Vis-a-vis - Gegen├╝ber. War es Papst Innozenz X, der sein, von Diego Velazquez gemaltes Portrait (Doria Pamphili, Rom) mit "troppo vero" kommentierte? War Velazquez vielleicht zu naturalistisch? Keineswegs. Er war einfach nur gut - un├╝bertrefflich gut als Maler.

Nur gro├če, qualit├Ątvolle Malerei kann aus ihrer Eigengesetzlichkeit heraus sogenannte Realit├Ąt aufnehmen, Wahrheit ausstrahlen. Das wollen viele nicht verstehen, weil sie die Malerei als Mittel zum Zweck, als verf├╝gbar ansehen. Aber, meine Damen und Herren, der instrumentelle Einsatz der Malerei, gerade auch, wenn er virtuos ist, f├╝hrt stets zur Verflachung und zum Kitsch. So musste Goya nur ein genauer Beobachter und ein guter Maler sein, um die bekannten decouvrierenden Bilder der spanischen. K├Ânigsfamilie zu malen.

Schon als Kind wollte Anetta eine Malerin sein, mit richtiger ├ľlfarbe auf richtiger Leinwand Bilder malen. Gem├Ą├č Friedrich Schillers Feststellung: "Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt", st├╝rzt sie sich auch heute noch mit aller Kraft, ohne Vorbehalte, in offene, malerische Experimente, als wenn es stets ihr erstes Bild w├Ąre. Und dann geschieht ein Wunder: bekannte Gesichter tauchen wie Epiphanien aus der Malerei auf, keine Entlarvungen, aber pr├Ągnante Charakterisierungen, keine Abbildungen, aber malerisch-bildnerische Entsprechungen. Nach der Natur? Parallel zur Natur? "Die Kunst steckt in der Natur. Wer sie heraus kann rei├čen, der hat sie" sagt D├╝rer. Rei├čen bedeutet Zeichnen und Malen. - Der nahezu 40m in der L├Ąnge messende, 26-teilige Gem├Ąldezyklus "Oh Karol" zeigt ein malerisches Kontinuum aus aquarellhaft - flie├čenden Farbr├Ąumen mit sich hier und da zu Fragmenten wieder erkennbarer landschaftlicher Gegenst├Ąndlichkeit formierenden Passagen - verraucht-verweht, in Bewegung.Der polnische Papst, ein Wanderer ├╝ber dem Nebelmeer, Papst Johannes Paul II, Karol Wojtyla, aus dicker Farbpaste mit H├Ąnden und Spachtel geformt. Eine massive, zugleich z├Ąrtlich, fast bildhauerisch behandelte, bildkonstituierende und bildbeherrschende Gestalt und Bildform, aus der verwaschenen Welt der Bildmedien in die reale Welt von Malerei und Imagination versetzt. ARS ETERNA.

Der Himmel beginnt unmittelbar ├╝ber dem Boden, auf dem wir stehen. Das Paradies beginnt allerdings erst hoch ├╝ber den Ausd├╝nstungen des Irdischen. Wie sch├Ân haben El Greco oder Tiepolo die Wolkenb├Ąnke und Wolkenthrone gemalt, auf denen sich in Schwerelosigkeit und Lichtglanz das ewige Leben entfaltet. Im imagin├Ąren Paradies hat sich die hart konturierte Gegenstandswelt in Schall und Rauch aufgel├Âst - weniger sprichw├Ârtlich und pointiert ausgedr├╝ckt: in Klang, Atmosph├Ąre, Glanz und Licht. - Hart im irdischen Raume sto├čen sich die Sachen - auch in der Malerei der Renaissance. War es Leonardo, der als erster mit der k├╝nstlerischen als der pr├Ązisesten und anschaulichsten Methode, Luft- und Wasserstr├Âmungen, D├╝nste und Nebel untersuchte? Mit dem Sfumato, dem Verrauchen, Verfliegen, Nuancieren beginnt (bei den Venezianern) die Aufweichung des Disegno, der Linearit├Ąt von Formbegrenzung und Bildkomposition. Das sogenannte Malerische entfaltet sich. Das ist auch hier das Thema: Zwischen Himmel und Erde steigt Rauch auf. Rauch, Qualm, Dunst, Dampf - Verh├╝llen, Vernebeln, Verschleiern - tief h├Ąngende Wolken, lastend dr├╝ckende Nebel. - TURNER, Friedrich, Whistler und, auch Malerei der Moderne Graubner, Richter. Balsamisch - narkotische D├╝fte - Olibanum - Weihrauch zu Ehren der G├Âtter und zur Luftverbesserung - Rauchschwaden: Osterfeuer oder ein Katastrophensignal? "Staub und Rauch, sind das nicht wir?", so Anetta.

Mit allen aufgenommenen Schmutzpartikeln und H├Ąrchen nimmt Anetta das Aufwischwasser des Ateliers: Sch├╝tten, Flie├čen, Rinnen, Verlaufen und erzeugt diffuse, transparente, offene Bildr├Ąume. "Sind das nicht auch eigentlich wir?" Rauch und Staub! Ins Malerisch gewendet mag die bekannte Zauberformel "aus Stroh Gold spinnen" den Akt der Verwandlung, der Transformation von der Wahrnehmung zum Bild charakterisieren.

Die dicke Farbpaste, die in ihren Bildern das Leichteste, Hellste, Immateriellste transportiert - hat seit dem 18. Jh. Tradition z.B die aufgesetzten Lichter. Die Verbindung massiver Farbmaterie mit dem Leichtesten erscheint mir ein origin├Ąres Konzept von Anetta K├╝chler-Mocny. zu sein: Die Verfestigung und Strukturierung des Leichten, sich Verfl├╝chtigenden in griffige, formbare Farbmaterie und die Verfl├╝ssigung des Festen, des Bodens, auf dem wir stehen in flie├čende, weiche, transparente Farbstr├Âme. "Flecken reichen nicht" sagt Anetta. Malerei ist f├╝r sie die lebendigste und genaueste Form des Nachdenkens ├╝ber die ihr begegnende, sie ber├╝hrende Lebenswirklichkeit. Betroffen und traurig ├╝ber den Absturz des Flugzeugs, bei dem viele Menschen, Landsleute, unter ihnen auch der damalige polnische Pr├Ąsident Kaczynski ums Leben kamen, geht sie durch einen Winterwald. In einem 960cm in der L├Ąnge messenden Bild definiert sie mit einer rot-wei├čen Absperr-Banderole ein beliebiges Waldst├╝ck als Unfallort. Hier scheint die Ebene der Bedeutung offen zu liegen. - Warum aber das Paradies, das durch die gemalten, herzf├Ârmig ornamentierten Kirchenfenster herein scheint, aus leuchtenden explodierenden Farbflecken besteht, das wissen nur Maler und die verraten es nicht.


03. - 05. September 2010
Open-House-Tage im Atelierhaus Speicher II 2010
Open-House-Tage im Atelierhaus Speicher II 2010